allgemeine Vorbemerkungen

  • Die Indikation für die Kontrastmittelgabe stellt der ärztliche Dienst.
  • Es wird ein peripherer Venenkatheter laut der Richtlinie 06 gelegt.
  • Vor Legen der peripheren Venenkatheters und vor der Aufrüstung der Motorspritze ist jeweils eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen.

Computertomographie

  • verwendetes Gerät:
    • Motorspritze ULRICH INJEKT CT MotionTM
  • Kontrastmittel:
    • Das verwendete Kontrastmittel enthält eine Konzentration von 350mg JOD/ml
    • Die pro Patienten notwendige Kontrastmittelmenge hängt von der geplanten Untersuchungsart ab (diese kann im Dokument KM CT eingesehen werden).
    • Eventuell verbliebene Kontrastmittelmengen nach den jeweiligen Untersuchungen werden vor Neubestückung des Injektors in einem speziellen Behälter gesammelt und dem Recycling zugeführt.
  • Pumpenschlauch:
    • Der steril verpackte Pumpenschlauch wird nach Entnahme in den Injektorkopf der Motorspritze eingelegt und ist für eine beliebige Anzahl von Injektionen zugelassen mit einer maximalen Verwendungsdauer von 24 Stunden.
    • Das bedeutet, dass jeden Tag in der Früh ein neuer, steriler Pumpenschlauch verwendet werden muss.

Magnetresonanz

  • Die Kontrastmittelapplikation erfolgt im MR entweder mittels Motor-Injektor oder manuell.
  • Manuelle Kontrastmittelapplikation:
    • Hygienische Händedesinfektion.
    • Vor Kontrastmittelgabe werden vom ärztlichen Dienst eventuell bekannte Allergie abgefragt und die Indikation für die jeweilige Untersuchung gestellt.
    • Legen einer peripheren Venenverweilkanüle laut Richtlinie 06.
    • Vorspülen der liegenden peripheren Venenverweilkanüle mit 10ml NaCl, dabei ist die korrekte Lage der Kanüle zu reevaluieren.
    • Applikation des jeweiligen Kontrastmittels mittels Einmalspritze direkt über die liegende Venenverweilkanüle.
  • Applikation mittels Motorinjektor:
  • verwendetes Gerät:
    • Ulrich Injektor Max 2
  • Kontrastmittel:
    • Im MR werden verschiedene Kontrastmittel verwendet.
    • Die pro Patienten notwendige Kontrastmittelart und Kontrastmittelmenge hängt von der geplanten Untersuchungsart ab.
    • Eventuell verbliebene Kontrastmittelmengen nach den jeweiligen Untersuchungen werden vor Neubestückung des Injektors in einem speziellen Behälter gesammelt und dem Recycling zugeführt.
  • Pumpenschlauch:
    • Beim Motorinjektor Max 2 handelt es sich um ein geschlossenes System. Diese besteht aus den Medienbehältern, der Easy-Click-Cassette im Injektor und dem Patientenschlauch. Die maximale Verwendungsdauer des Sets beträgt 24 Stunden.
    • Das bedeutet, dass jeden Tag in der Früh ein neuer, steriler Pumpenschlauch verwendet werden muss.

Die in Folge beschriebenen Materialien und Abläufe sind im CT und MR gleich:

  • Natriumchlorid:
    • Sterile Natriumchlorid Lösung steht in unterschiedlichen Größen in Plastikgebinden zur einmaligen Verwendung zur Verfügung. Angebrochene Gebinde werden nach der jeweiligen Untersuchung verworfen.
  • Patientenschlauch:
    • Der Patientenschlauch stellt die Verbindung vom Pumpenschlauch zum Patienten her. Er enthält einen Luer-Lock Anschluss mit integriertem Rückschlagventil.
    • Der Patientenschlauch muss unmittelbar nach jeder Untersuchung fachgerecht entsorgt werden. Anschließend wird ein neuer, steriler Patientenschlauch für die nächste, geplante Untersuchung konnektiert.
    • Alle Schlauchenden sind mit Schutzkappen versehen, die nur mit frisch desinfizierten Händen berührt werden dürfen. Die Schutzkappen werden erst unmittelbar vor der Konnektion an den vorgesehenen Anschlussteil entfernt.
    • Ein Partikelfilter im Pumpenschlauch verhindert das Einschwemmen von Fremdkörpern in den Blutkreislauf des Patienten. Das vorhandene Rückschlagventil ist selbstschließend. Es öffnet sich nur, wenn ein Medium in die definierte Richtung fließt. Bei Gegendruck oder Fehlen eines Mediums bleibt das Ventil verschlossen

Durchführung der maschinellen Kontrastmittelapplikation:

  • Hygienische Händedesinfektion.
  • In der Früh wird der Pumpenschlauch oder das Set in die Motorspritze eingelegt.
  • Vor jeder neuen Kontrastmitteluntersuchung wird steril ein neuer Patientenschlauch angeschlossen.
  • Anschließend wird das Schlauchsystem entlüftet.
  • Vor Kontrastmittelgabe werden vom ärztlichen Dienst eventuell bekannte Allergie abgefragt.
  • Legen einer peripheren Venenverweilkanüle laut Richtlinie 06.
  • Hygienische Händedesinfektion vor Konnektion des Patientenschlauches an die periphere Venenverweilkanüle der Patienten. Nach Händedesinfektion dürfen auch zusätzlich unsterile Einmalhandschuhe verwendet werden, die vor Gebrauch ebenfalls zu desinfizieren sind.
  • Durchführung der Untersuchung mit Kontrastmittel.
  • Hygienische Händedesinfektion.
  • Diskonnektion und Entsorgung des Patientenschlauches.
  • Falls nicht mehr benötigt, wird der Venflon entfernt.
  • Hygienische Händedesinfektion.

Allgemeine Gefahrenhinweise

  • Um Infektionen beim zu untersuchenden Patienten zu vermeiden sind folgende Hinweise zu beachten:
    • Der Patientenschlauch ist unmittelbar nach jeder Untersuchung unter Einhaltung der allgemeinen Hygienerichtlinien zu tauschen.
    • Es ist verboten einen Patientenschlauch bei mehreren Patienten zu verwenden.
    • Die Anschlüsse von Pumpenschlauch und Patientenschlauch dürfen nicht mit dem Tropfbecher in direkten Kontakt kommen.
  • Eine Luftembolie ist unter allen Umständen zu verhindern:
    • Es ist daher immer darauf zu achten, dass die Luer-Lock-Anschlüsse korrekt und ausreichend fest verbunden werden.

Katharina Müller-Christian

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